SCHAUSPIEL

Der Kontrabaß

Ein Monolog von Patrick Süskind.


Ein Mann. Ein Stuhl. Ein Instrument und zahllose unerfüllte Träume. Im Stück wird das vermeintlich unscheinbarste Instrument des Orchesters zur Hauptfigur. Der von Alkohol und Frustration befeuerte Kontrabassist (gespielt von Michael Hecht) lässt hemmungslos seinen Frust über seine Zweitklassigkeit heraus, an der selbstverständlich das Instrument schuld ist. Mit zunehmender Trunkenheit entfaltet sich ein ebenso tragischer wie komischer Seelenmonolog zwischen Selbstüberschätzung und Zweifel, Staatsorchester und Staatsfrust, voller Ironie, leiser Verzweiflung und großer Gefühle. Alle bekommen ihr Fett weg – auch Mozart, Schubert oder Wagner.

Mit feinem Humor und präziser Beobachtungsgabe zeigt das Stück, dass selbst die leisesten Stimmen eine große Geschichte erzählen können. Patrik Süskinds Monolog ist seit seiner Uraufführung 1981 ein Dauerbrenner auf deutschsprachigen Bühnen und wie gemacht für eine kleine Bühne wie unsere.


REGIE
Christine Hofer

SPIEL
Michael Hecht


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